
Weil es am 8. Spieltag, Samstag, den 10. September beim Derby zwischen Osnabrück und Münster zu Ausschreitungen seitens der Preußen-Anhänger kam, wurde dem SC Preußen Münster per DFB-Urteil Fanbegleitung nach Wiesbaden und Erfurt untersagt. Der Ausschluss der Preußen-Anhänger wird gegenüber den Gastgebern zwar mit jeweils 9000 Euro entschädigt, jedoch wird der Urteilsspruch in seiner Umsetzung am Samstag in Erfurt besonders überwacht. Deshalb kann es zu Staus an den beiden einzigen geöffneten Eingängen kommen. Dort wird neben der Eintrittskarte von allen Besuchern zusätzlich ein Legitimationspapier verlangt, um sicher zu gehen, dass kein Münsteraner Fan in das Stadion kommt.
Dies verlangt der Verband, nachdem es in Wiesbaden zuvor nur zu stichproben-artigen Kontrollen kam und sich einige Dutzend Preußen-Anhänger verbotenerweise Zutritt erschlichen. Diese Massnahme, die in Erfurt von mehr Sicherheitskräften als üblich ( u.a. auch Sicherheitspersonal aus Münster) und Beobachtern des DFB kontrolliert wird, bedeutet leider auch Einschränkungen für den heimischen Anhang.
Geöffnet sind daher am Samstag nur Haupt- und Südeingang des Steigerwaldstadions. Der Eingang Marathontor bleibt geschlossen. Der Zugang zu den Sitzplätzen am Marathontor erfolgt über den Eingang Südtor/Stehplatzbereich.
Sollten Gästefans sich an den Toren versuchen Zutritt zu verschaffen, werden sie dort vom Sicherheitspersonal abgewiesen.
Der FC RWE bittet seine Anhänger für die Kontrollmaßnahme um Verständnis, ist aber zur Umsetzung des DFB-Urteils, auch in dieser verschärften Form, verpflichtet. Zuschauer sollten bitte an ihre Legitimationspapiere denken !!
W.M.




































