Rot-Weiß Erfurt trauert um Karl-Heinz Löffler

Ehemaliger Spieler der Meistermannschaft verstarb am Wochenende

Karl-Heinz_Löffler

Der FC Rot-Weiß Erfurt trauert um Karl-Heinz Löffler. Der Mittelfeldspieler der in den 50er Jahren 151 Spiele für Turbine Erfurt bestritt und auch Mitglied der beiden Meistermannschaften war, verstarb am Wochenende im Alter von 89 Jahren in einem Seniorenheim in Bad Kissingen, wo er seit geraumer Zeit mit seiner Frau lebte. Im Oktober 2014 war er letztmalig in Erfurt. Damals hatte der Verein ihn zum Stadion-Abschiedsspiel gegen den FC Groningen eingeladen.

Löffler stammte aus Themar in Südthüringen und hatte neben seiner Fußballlaufbahn eine leitende Anstellung bei der Deutschen Bahn inne. Noch vor dem Mauerbau zog es ihn beruflich zu Siemens nach München, wo er zum Ausklang seiner sportlichen Karriere auch noch kurzzeitig für den TSV 1860 zum Einsatz kam. Karl-Heinz Löffler gehörte auf dem Rasen immer zu den zuverlässigsten Kräften. Ihn verband eine lange Freundschaft zum Mittelfeldkollegen Rudi Hermsdorf. Neben diesen beiden Spielern sind vielen Erfurter Fußballanhängern aus jener Zeit auch noch Georg Rosbigalle und Jochen Müller aus der damaligen "Läuferreihe" unvergessen.

Er war ein stets fairer Spieler und hatte einen großartigen Charakter".

Dr. Lothar Kaiser, Ehrenratsvorsitzender

Mit Siggi Vollrath, Lothar Weise und Erich Martin leben damit nur noch drei ehemalige Spieler aus den goldenen 50er Jahren, die mit dem Rot-Weiß-Vorläufer "Turbine" die bis heute einzigen beiden Meisterschaften für Erfurt unter der Regie des legendären Trainers Hans Carl errangen.

Der FC Rot-Weiß Erfurt wird Karl-Heinz Löffler immer in ehrenvoller Erinnerung behalten und das Pokalspiel in Hildburghausen (liegt gleich in der Nachbarschaft zu Themar) am Wochenende mit Trauerflor bestreiten. Außerdem wird es eine Schweigeminute geben.

07.11.2016 \ Verein