Rot-Weiß Erfurt unterliegt dem SV Babelsberg mit 1:3

Der FC Rot-Weiß Erfurt musste sich am 33. Spieltag im Auswärtsspiel beim SV Babelsberg mit 1:3 geschlagen geben. Die 2609 Zuschauer im gut besuchten Karl-Liebknecht-Stadion sahen eine umkämpfte Partie, in der die Babelsberger schlussendlich die Oberhand behielten. Morten Rüdiger hatte den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer für die Rot-Weißen erzielt.

Eine Woche nach der bitteren 0:4 Niederlage gegen den FSV Union Fürstenwalde gab es beim RWE drei personelle Änderungen in der Anfangsformation. Andis Shala, Pierre Becken und Francis Adomah kehrten für Ben Luca Moritz, Darryl Geurts und Daniel Rechberger in die Startelf zurück.

Die Partie begann zunächst sehr verhalten und das Geschehen spielte sich über weite Strecken der ersten Halbzeit im Mittelfeld ab. So dauerte es bis zur 30. Minute, ehe Rot-Weiß die erste nennenswerte Aktion des Spiels verbuchen konnte. Nach einer Flanke über links durch Morten Rüdiger, kam Tobias Hasse im 16er frei zum Kopfball, sein Versuch ging allerdings weit über das Tor. Auf der Gegenseite machten es die Babelsberger besser und erzielten in der 32. Minute mit ihrer ersten Möglichkeit die 1:0 Führung. Nach einer starken Kombination über Bogdan Rangelov und Farid Abderrahmane über rechts landete der Ball im Zentrum, wo Tom Nattermann aus kurzer Distanz keine Probleme hatte Lukas Cichos zu überwinden. Die Erfurter waren nach der Führung keineswegs geschockt und hatten in der Folge die höheren Spielanteile. In der 37. Minute kamen die Rot-Weißen nach einer Ecke zur bis dato besten Chance durch Tobias Hasse. Sein Kopfball aus 10 Metern konnte Marco Flügel im Babelsberger Tor mit einer starken Reaktion abwehren. So ging es mit einem 1:0 Rückstand in die Halbzeitpause.

Rot Weiß Erfurt kam entschlossener aus der Kabine, konnte aus der spielerischen Überlegenheit aber kein Kapital schlagen. Im letzten Drittel fehlte immer wieder die letzte Durchschlagskraft sowie der entscheidende Zug zum Tor. Mitte der 2. Halbzeit überschlugen sich dann die Ereignisse: Nach einem vermeintlichen Handspiel eines Babelsberger Verteidigers, forderten die Rot-Weißen einen Strafstoß, den Schiedsrichter Johannes Schipke allerdings verwehrte. Den direkten Gegenzug über Bogdan Rangelov und Tobias Dombrova konnten die Filmstädter zum 2:0 verwerten (63. Minute).

Die Erfurter steckten in der Folge aber keineswegs auf und wurden nur 5 Minuten später mit dem Anschlusstreffer belohnt. Eine Hereingabe von Pierre Becken legte Andis Shala mustergültig per Kopf auf den mitlaufenden Morten Rüdiger ab, der aus kurzer Distanz zum 1:2 vollstreckte (68. Minute). In der Folge erhöhte Rot-Weiß nochmal den Druck und ging mehr Risiko, dadurch eröffneten sich für die Gastgeber allerdings immer wieder Räume zum Kontern. In der 86. Minute sorgte David Danko im Anschluss an eine Einzelaktion von Farid Abderrahmane mit einem trockenen Schuss in die linke untere Ecke für die Vorentscheidung.

Thomas Brdaric resümierte: „Es war ein enges Spiel, in dem Babelsberg die wenigen Fehler, die wir gemacht haben, eiskalt ausgenutzt hat. Uns hat im letzten Drittel, wie so oft in den letzten Wochen, die Durchschlagskraft gefehlt.“

Die Pressekonferenz nach dem Spiel:


Die Stimmen und Eindrücke nach dem Spiel:

13.05.2019 \ Profis