Nichts wünschen sich die Vereinsverantwortlichen mehr, als dass endlich Ruhe einkehrt.

Nun mag der Betrachter von außen den Eindruck haben, dass das Handeln im Moment auf das Gegenteil abzielt. Mit Stefan Krämer musste ein beliebter Trainer, ein Trainer mit dem wir den Abstieg verhindert und den Pokal gewonnen haben, gehen. Unmut macht sich breit, Verständnislosigkeit und wieder scheint es so, dass mangelndes Vertrauen scheinbar jeden ermutigt schnell mal seine Meinung zu sagen. 9 Punkte und 6 Tore in 11 Spielen, das ist sicher nicht die ganze Wahrheit aber wer sich dieser Bilanz verschließt, der will eben auch nicht hinter den Punkten und Toren sehen, was nicht erst seit Wiesbaden sich tut.

Am Sonntag treffen in Thüringen wieder die aufeinander, die Thüringens Fußballfans mobilisieren. 9 Punkte treffen auf 10 Punkte, Platz 20 auf Platz 18 und doch ist es ganz anders. Nicht allein, dass der Pokal seine eigenen Gesetze schreibt, treffen die Jenenser auf einen unberechenbaren Gegner, der nicht wie die Jahre zuvor vermeintlich in der Favoritenrolle ist. Es kommt der FC RWE mit David Bergner…, und damit ein Trainer, der die Mannschaft schon lange, der den Trainer der „Zeißer“ bestens kennt.

Unserer Mannschaft hat es in der Vergangenheit nicht an Leidenschaft und Einsatzwillen gefehlt. Neben ein wenig Fortune fehlte es vorne häufig an Durchschlagskraft und dem jugendlichen Mut, der in der Mannschaft doch offensichtlich drinsteckt.
Am Sonntag geht es wieder mal um viel, um wirtschaftlichen und sportlichen Rückenwind..., um Selbstbewusstsein.
Auf geht´s David Bergner, auf geht´s RWE…, holen wir uns das Paradies.
07.10.2017 \ Profis