Am 11. Spieltag steht für die Rot-Weißen eine Fahrt nach Potsdam an. Im „Karli“ im Stadtteil Babelsberg wartet am 5. Oktober um 13.30 Uhr der bisher sieglose SV 03 auf die Brdaric-Schützlinge. ​Die Babelsberger haben in zehn Begegnungen 7 Punkte gesammelt und liegen damit auf Rang 16, drei Punkte und zwei Plätze hinter Erfurt.

Ein Dreier gelang dem Team von Marco Vorbeck in der laufenden Spielzeit noch nicht. Allerdings setzten die 03er am letzten Spieltag mit einem 3:3 bei Tabellenführer Hertha BSC II ein Achtungszeichen. Tobias Dombrowa (48.), Sven Reimann (76.) und Yasin-Cemal Kaya hatten die Babelsberger sogar drei Mal in Führung geschossen. Die Hertha-Reserve glich durch Jessic Ngankam (66., 83.) aus und sicherte sich erst in der Nachspielzeit durch den Treffer von Maximilian Pronichev (90.+3) einen Zähler und damit auch den Platz ganz oben in der Tabelle.

Die weiteren Zähler auf der Habenseite stammen von den Heim-Unentschieden gegen Nordhausen (2:2), Viktoria Berlin (0:0), Bischofswerda (3:3) und Halberstadt (1:1) sowie einem 1:1 bei Chemie Leipzig und dem torlosen Remis in Lichtenberg. Die Duelle beim BFC (3:1) und bei Union Fürstenwalde (1:0) sahen jeweils die Gastgeber als Sieger. Der letzte Auftritt im heimischen Karli ging gar mit 0:4 gegen den aktuellen Tabellenzweiten Altglienicke verloren. Bisher haben die Babelsberger – wie auch der RWE - 11 Tore erzielt. Je zwei Treffer gelangen Tobias Dombrowa, Tom Nattermann, Peter Wolf und Moritz Kretzer.

In der Regionalliga trafen die Teams aus den Landeshauptstädten Brandenburgs und Thüringens bisher zehn Mal aufeinander. Noch liegen die Babelsberger mit drei Siegen im Plus. Für Rot-Weiß stehen zwei Siege zu Buche, fünf Mal wurden die Punkte geteilt. Ausgeglichen gestalteten sich auch die Begegnungen in der Vorsaison. Während am 9. November 2018 im Steigerwaldstadion 5260 Zuschauer einen 3:1-Erfolg der Gastgeber sahen, behielten im Rückspiel am 12. Mai 2019 die Babelsberger mit dem gleichen Ergebnis die Punkte im Karli. In Erfurt trafen für RWE Rico Gladrow per Elfer (40.), Darryl Geurts (76.) und Mame Diouf (90.+3), den zwischenzeitlichen Ausgleich besorgte Tim Nattermann (70.), der seine Farben auch beim Heimspiel mit 1:0 (32.) in Führung brachte. Nach dem 2:0 durch Tobias Dombrowa (63.) hatte Morten Rüdiger fünf Minuten später den Anschluss für die Rot-Weißen hergestellt. Kurz vor Abpfiff machte David Donko jedoch mit dem 3:1 (88.) den Deckel drauf.

02.10.2019 \ Profis