Der FC Rot-Weiß Erfurt hat die englische Woche mit einer knappen Niederlage beendet. Beim Tabellenführer MSV Duisburg hieß es am Ende 2:3 (1:2).

Die Partie begann relativ verhalten, beide Teams tasteten sich zunächst ab. In der 14. Minute dann die Führung für die Rot-Weißen. Tugay Uzan luchste Dustin Bomheuer den Ball am Duisburger Strafraum ab und tauchte frei vor MSV-Keeper Mark Flekken auf. Uzan blieb cool und schob zum 0:1 für den FC Rot-Weiß Erfurt ein. Die Führung hielt jedoch nur ganze vier Minuten. Nach einem Fehlpass von Vocaj im Zentrum spielte der MSV mit viel Zug über die linke Seite. Nach der Eingabe von Engin verwandelte Iljutcenko per Fuß zum 1:1 (18. Minute). Nur sechs Minuten später drehten die Duisburger die Begegnung. Nach einem Freistoß vom Ex-Erfurter Andreas Wiegel verlängerte Bajic per Kopf. Wiederum Iljutcenko lenkte den Ball zum 2:1 für den MSV in die Maschen. Kurz vor der Halbzeit noch eine große Möglichkeit für RWE. Nach einer scharfen Eingaben durch Odak köpfte der Duisburger Bajic aufs eigene Tor. Flekken verhinderte mit einer Parade den Ausgleich. So ging es mit einer 2:1-Führung für die Hausherren in die Pause.

In der Pause reagierte Stefan Krämer und nahm den stark gelb-rot-gefährdeten Christoph Menz vom Feld. Für ihn kam Okan Aydin. Die Rot-Weißen gleich mit Zug zum Tor. Daniel Brückner steckt den Ball auf Sebastian Tyrala, doch Bajic bekam im letzten Momend den Fuß dazwischen. Nur zwei Minuten später war es Theodor Bergmann, der allerdings mit dem linken Fuß den Schuß über das Tor setzte. In der 67. Minute entschied Schiedsrichter Patrick Schult zur Verwunderung der Rot-Weißen auf Elfmeter für den MSV Duisburg. Philipp Klewin war in einem Duell mit Iljutcenko zuerst am Ball und traf dann den Gegner. Für den Schiedsrichter Grund genug, auf Strafstoß für den MSV zu entscheiden. Bajic ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und erhöhte auf 3:1. RWE steckte jedoch nicht auf und drückte weiter. Jedoch fanden die Schüsse von Odak (76. Minute und 81. Minute) nicht den Weg ins Tor. In der 82. Minute dann Strafstoß für Rot-Weiß nach einem klaren Foul von Schnellhardt an Theodor Bergmann. Mario Erb verwandelte humorlos mit einem strammen Schuss halbrechts ins Tor. Der Ausgleichstreffer wollte den Rot-Weißen nicht mehr gelingen, so dass es am Ende bei der knappen Niederlage aus Sicht von RWE blieb.

Laut Trainer Stefan Krämer ist es eine unverdiente Niederlage. Man hat kämpferisch alles raus gehauen und ist in der zweiten Halbzeit noch mutiger gewesen und hatte mehr Ballbesitz als noch in den ersten 45 Minuten. Schade, dass es nicht zu einem Punktgewinn gereicht hat.

TB/MO




18.03.2017 \ Profis