Das Duell mit der BSG Chemie Leipzig am 10. Spieltag könnte eines der zuschauerintensivsten Heimspiele der Saison 2019/2020 werden. Der Regionalliga-Aufsteiger kommt als Tabellenvierzehnter nach Erfurt. Die Bilanz der Chemiker bisher: 1 Sieg, 5 Remis und 3 Niederlagen brachten insgesamt 8 Punkte aufs Haben-Konto.

Zum Auftakt in die aktuelle Spielzeit gelang den Leutzschern ein Punktgewinn und damit Achtungserfolg durch ein 0:0 beim Aufstiegsanwärter in Nordhausen. Ebenso torlos unentschieden endete der erste Heimauftritt im Alfred-Kunze-Sportpark gegen den FC Victoria 1889 Berlin. Das Premierentor in der neuen Saison gelang Tomas Petracek mit dem 1:1-Ausgleich (und gleichzeitig Endstand) zu Hause gegen den SV Babelsberg 03. Es folgte wiederum ein Punktgewinn durch ein 0:0 beim Bischofswerdaer FV, bis es zu Hause eine 4:1-Niederlage gegen den FSV Union Fürstenwalde setzte. Das zwischenzeitliche 3:1 markierte Philipp Wendt. Moral bewies die Jagatic-Truppe am darauffolgenden Spieltag in Halberstadt. Zur Pause lagen die Grün-Weißen deutlich mit 3:0 in Rückstand, glichen nach Toren von Tommy Kind (59., 81.) und Björn Nikolajewski (86.) aber noch zum 3:3 aus und nahmen so einen Zähler mit nach Hause.

Den einzigen Dreier der aktuellen Saison holten die Chemiker am 7. Spieltag mit einem 2:0 gegen den SV Lichtenberg (Tore: Tomas Petracek 22., Raffael Cvijetkovic 84.). Auswärts musste sich die BSG zuletzt mit einer Niederlage abfinden. Beim Spiel gegen die VSG Altglienicke hieß es am Ende 3:2 (Tore: Tommy Kind, 3., 82.). Auch der jüngste Heimauftritt vor 3045 Zuschauern endete ohne Punktgewinn. Beim Gastspiel des Tabellenführers Hertha II stand nach 90 Minuten ein 1:3 an der Anzeigetafel. In einer hitzigen Schlussphase, in der der Unparteiische innerhalb der letzten zehn Minuten vier gelbe und eine rote Karte an Leipzig verteilte, war Tomas Petracek in der 86. Minute der Anschlusstreffer zum 1:2 gelungen. Den Endstand stellte der Kiprit kurz vor dem Schlusspfiff per Foulelfmeter her. Der Schiri hatte nach einer vermeintlichen Notbremse von Defensiv-Routinier Stefan Karau auf den Punkt gezeigt. Leipzigs Kapitän dürfte damit für das Spiel in Erfurt nicht zur Verfügung stehen. Dagegen wurde Neuzugang Elvir Ibisevic vor der Begegnung gegen Hertha II die Spielberechtigung erteilt.

Direkte Vergleiche der Leipziger mit RWE in der Regionalliga gab es bisher keine. Deshalb sollten die Rot-Weißen alles daran setzen und den Heimvorteil für einen Sieg nutzen – damit RWE in der Tabelle nach vorne und der Bilanz gegen Chemie ins Plus kommt. .

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24.09.2019 \ Profis